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Eine alltÀgliche Verwirrung

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Eine alltÀgliche Verwirrung

Eine alltÀgliche Verwirrung

Eine alltĂ€gliche Verwirrung ist eine kurze parabelartige Geschichte von Franz Kafka, die 1917 entstand und die postum veröffentlicht wurde. Es ist eine Darstellung der tĂ€glichen TĂŒcken und Irrungen, die in einem Scheitern enden. Inhalt: Die Geschichte beginnt mit dem programmatischen Satz: „Ein alltĂ€glicher Vorfall: sein Ertragen eine alltĂ€gliche Verwirrung." - Dieser Satz entspringt jedoch einem Lesefehler (bzw. Editionsfehler) Max Brods; in der kritischen Ausgabe (und in den Handschriften) steht nicht „Verwirrung", sondern „ein alltĂ€glicher Heroismus". - Person A und Person B aus H wollen in H ein wichtiges GeschĂ€ft abschließen. Sie kommen aber nicht zusammen. Die verschiedene Dauer der WeglĂ€ngen und die mangelnde Vereinbarung des Treffpunktes fĂŒhren fĂŒr beide zu einem Verwirrspiel und verhindern das Treffen. - Sie sind sich sogar zwischenzeitlich begegnet, ohne dass sich A dessen bewusst wurde, obwohl er dabei mit B gesprochen hat. Er war aber offenbar darauf fixiert, B nur in H erreichen zu können und konnte ihn an anderer Stelle gar nicht zur Kenntnis nehmen. B wartet bei ihm zu Hause. Als A das erfĂ€hrt, beeilt er sich in seine Wohnung zu kommen, stĂŒrzt aber auf der Treppe. - Am Schluss bleibt A verletzt liegen und B verschwindet wĂŒtend.
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Eine alltĂ€gliche Verwirrung—
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Eine alltĂ€gliche Verwirrung ist eine kurze parabelartige Geschichte von Franz Kafka, die 1917 entstand und die postum veröffentlicht wurde. Es ist eine Darstellung der tĂ€glichen TĂŒcken und Irrungen, die in einem Scheitern enden. Inhalt: Die Geschichte beginnt mit dem programmatischen Satz: „Ein alltĂ€glicher Vorfall: sein Ertragen eine alltĂ€gliche Verwirrung." - Dieser Satz entspringt jedoch einem Lesefehler (bzw. Editionsfehler) Max Brods; in der kritischen Ausgabe (und in den Handschriften) steht nicht „Verwirrung", sondern „ein alltĂ€glicher Heroismus". - Person A und Person B aus H wollen in H ein wichtiges GeschĂ€ft abschließen. Sie kommen aber nicht zusammen. Die verschiedene Dauer der WeglĂ€ngen und die mangelnde Vereinbarung des Treffpunktes fĂŒhren fĂŒr beide zu einem Verwirrspiel und verhindern das Treffen. - Sie sind sich sogar zwischenzeitlich begegnet, ohne dass sich A dessen bewusst wurde, obwohl er dabei mit B gesprochen hat. Er war aber offenbar darauf fixiert, B nur in H erreichen zu können und konnte ihn an anderer Stelle gar nicht zur Kenntnis nehmen. B wartet bei ihm zu Hause. Als A das erfĂ€hrt, beeilt er sich in seine Wohnung zu kommen, stĂŒrzt aber auf der Treppe. - Am Schluss bleibt A verletzt liegen und B verschwindet wĂŒtend.
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